Digitalkamera
Was entdeckt der Anfänger bei der digitalen Fototechnik als größte Veränderung? Wird der Auslöser gedrückt, muss je nach Modell eine Verzögerung beachtet werden, bis das Motiv vom Focus erfasst und dann abgespeichert wird. Es werden schnell unfreiwillig unscharfe Bilder erzeugt. Oft wird die Schuld zuerst bei der Kamera gesucht. Bei sehr leichten Modellen kann passieren, dass beim Auslösen „verrissen“ wird. Einige Übungseinheiten ersparen späteren Ärger. Das Lesen von einem Fotobuch über die digitale Fototechnik schärft den Blick für besondere Situationen. Eine weitere Problematik entsteht bei sportlichen Aktivitäten und sehr beweglichen Kindern, die als Motiv angepeilt werden. Bietet das Programmmenü eine Einstellung für „Sportaufnahmen“ an, ist das bereits eine Möglichkeit für die gute Bildqualität. Weiterhin ist es ratsam, das Motiv „herankommen zu lassen“. Je nach Kameratyp wird Bruchteile von Sekunden vor der optimalen Motivauswahl der Auslöser gedrückt. Eine weitere Möglichkeit ist die Serienbildeinstellung. Hier wird unmittelbar hintereinander mehrfach automatisch der Auslöser betätigt. Anschließend sucht man sich die gelungenste Aufnahme heraus.
Digitalkamera in der digitalen Fototechnik
Bei der digitalen Fototechnik freut sich jeder, dass nicht nur durch den optischen Sucher das Motiv angepeilt wird. Brillenträger ärgern sich oft über verschmierte Gläser. Das Display ist eine ideale Möglichkeit, bequem das Motiv auszuwählen und dabei noch alle Kameraeinstellungen zu kontrollieren. Bei 2,5“ ist eine übersichtliche Anordnung möglich. Nur bei einigen digitalen Fotoapparaten ist das Display bei direktem Sonnenschein schlecht sichtbar. Da hilft nur ein optischer Sucher, sofern dieser vorhanden ist. Dieser Sichtausschnitt entspricht jedoch nicht der wirklichen Bilddarstellung. Sehr problematisch ist das bei der Makrofotografie. In jedem Fotobuch sind viele Beispiele, um gekonnt mit jeglicher Problematik umzugehen.
Digitalkamera weist Grenzen auf
Filmprobleme aus der analogen Fototechnik gibt es nicht mehr. Eine Digitalkamera hat ebenfalls Grenzen. Diese werden durch die Speicherkapazität und die Energiequelle bestimmt. Beide Kriterien sollten stets gut beobachtet werden. Der interne Speicher einer Digitalkamera ist relativ gering. Mit einer passenden Speicherkarte kann aufgerüstet werden. Ebenfalls bestimmt die Bildauflösung über die Anzahl der speicherbaren Bilddateien. Wer nur einfach für das Fotoalbum oder ein eigenes Fotobuch Bilder mit einem 9er oder 10er Format haben möchte, muss nicht die höchste Auflösung wählen. Da reicht der mittlere Bereich von 1200 x 1600 Pixel bis 1800 x 2400 Pixel. Motive die ausschließlich für das Internet gedacht sind, kommen mit einer geringeren Auflösung zurecht. Bei A4 – Motiven und Postern ist die maximal große Darstellung erforderlich, vorausgesetzt die Digitalkamera ist dafür ausgelegt. Wenn man dann so richtig in Fotolaune ist und kein Motiv auslassen möchte, kann der Akku anzeigen, dass er leider leer ist. Gehört ein zweiter Akku zur Ausrüstung, kann schnell und unkompliziert ausgetauscht werden. Vergaß man jedoch diesen zuvor aufzuladen, dann hat die Fotosafari ein jähes Ende. Nicht immer sind das Ladegerät griffbereit oder ein Stromanschluss vorhanden. Jetzt kann nur noch eine andere Digitalkamera aushelfen. Diese Erfahrung findet man selten in einem Fotobuch.